Über mich

  • BERUFLICHER WERDEGANG

Nach abgeschlossener Berufsausbildung zur staatlich geprüften (HUMAN)PHYSIOTHERAPEUTIN am Brüderkrankenhaus St. Josef in Koblenz, und anschließender Tätigkeit im Ev. Stift in Koblenz, machte ich mich im  Jahre 1993 in eigener Physiotherapiepraxis hauptberuflich selbständig. Häufige und vielseitige Fortbildungungen im schulmedizinischen wie im alternativmedizinischen Bereich waren und sind für mich selbstverständlich. Von denen, die auch für die Behandlung in der Hundetherapie Relevanz haben, seien hier einige hervorgehoben: 

Craniosacraltherapie, Manuelle Therapie, manuelle Lymphdrainage, PNF, Bobath, TER Blum, Reflexzonentherapie am Fuß, Einführung in die chinesische Medizin.

Sollten Sie überlegen, sich als Zweibeiner auch behandeln zu lassen, sprechen Sie mich ruhig auf  meine weiteren beruflichen Qualifikationen an. 

Aber keine Sorge: natürlich behandele ich Ihren Vierbeiner nicht nur aufgrund der Erfahrungen in der Humanphysiotherapie! Allerdings sind über 20 Jahre (Spür)erfahrung und die Erkennung von diversen Zusammenhängen im Körper schon enorm hilfreich!:) 

Die Weiterbildung zur HUNDEOSTEOTHERAPEUTIN schloss ich im Juni 2012 mit erfolgreich abgelegter Prüfung in Dülmen am HOP, das dem DIPO angegliedert ist, ab. Vielen ist das DIPO als das erste und älteste Institut für Pferdeosteopathie in Deutschland bekannt.

Ich entschied mich für dieses Instiut, weil hier eine kombinierte Ausbildung in Osteopathie und Physiotherapie möglich war und weil dort ausschließlich PhysiotherapeutInnen und TierärztInnen ausgebildet werden!

 

  • WIE KAM ICH ZUM HUND?

Wie das bei vielen Menschen so ist: ich lernte Nele, eine helle Labradorhündin von Freunden kennen und war begeistert! Bis dahin hatte ich nicht wirklich gewusst, zu welche Leistungen Hunde fähig sind. Als ich mich näher damit beschäftigte, war meine Begeisterung so entbrannt, daß ich nicht eher Ruhe hatte bis im April 2004 unser erster Hund, ein Labradorrüde namens Titus (Aristitus vom Schwalmbruch) bei uns einzog. Eine grundsolide Erziehung und Ausbildung sollte er erhalten, da er aus jagdlicher Leistungszucht kommend, gewisse Ansprüche an sein Beschäftigungsprogramm hatte. 

Es folgten also die nächsten Jahre zahlreiche Seminare überall in Deutschland um ihn seiner Veranlagung und Bestimmung gemäß auszubilden.

Als dann im Jahr 2007 der Chesapeake Bay-Retriever Rüde Demon (Port West Demon for work) noch hinzuam, waren alle meine Sinne gefordert, diesen absolut triebigen und arbeitswilligen Hund auszulasten. Wiederum folgten etliche Seminare in der Dummyarbeit und der  jagdlichen Arbeit, die wir ebenfalls wie zuvor auch mit Titus erfolgreich mit diversen Prüfungen abschlossen.

Inspiriert durch einen Freund (Torsten sei Dank!) schnupperte ich in die Rettungshundearbeit hinein und ließ mich gerne davon überzeugen, dass das für uns beide genau die richtige Arbeit war. Wir waren infiziert und ruhten nicht eher, bis wir ein erfolgreich geprüftes Rettungshundeteam waren.  

 

  • WEITERE QUALIFIZIERUNGEN

Nach unserer Ausbildung zum geprüften und einsatzfähigen Rettungshundeteam, legte ich dann erfolgreich die Zertifizierung zur Ausbilderin in der Rettungshundearbeit ab.

Außerdem habe ich mir immer auch gerne Einblicke in diverse andere Hundesportaten verschafft und mir Turniere wie z.B. Agility und anderen Ausbildungen wie z.B. der Schutzhundeausbildung angeschaut.

 

  • WARUM ENTSCHIED ICH MICH ZUR WEITERBILDUNG ZUR HUNDEOSTEOTHERAPEUTIN?

Da meine beiden Hunde selbst immer mal wieder verletzt waren bzw. im Lauf der Jahre an diversen Symptomen litten, arbeitete ich zunächst nach bestem Wissen und Gewissen an ihnen, wollte aber alsbald meine Tätigkeit auf solide Füße stellen. Dies habe ich mit der Ausbildung am HOP dann getan.

Immer wieder auf´s Neue fasziniert davon, wie gut die Hunde die Behandlung annehmen, war mir zu dem Zeitpunkt auch längst klar, daß ich dies auch gerne anderen Hunden und ihren Besitzern zugänglich machen wollte.

Ich bin froh und dankbar für die grenzenlose Geduld meiner eigenen sowie der in der Weiterbildung zur Verfügung gestellten Hunde (und deren Besitzern)! Nicht immer diente es nur zu ihrem Wohl, unendliche male ertrugen sie auch einfach nur, dass ich halt  "üben" musste. 

 

UND JETZT?

Jetzt arbeite ich auch in diesem Bereich mit der entsprechenden Sorgfalt und dem Verantwortungsbewusstein für das Lebewesen, das mir in meine Hände anvertraut wird. Allerdings aber auch mit  großem Spaß. Meine größte Belohnung ist, wenn die Hunde zur zweiten oder dritten Behandlung freudig selbst auf die Behandlungsbank, die Matte oder das jeweilige Trainingsgerät kommen, sich freudig und bereitwillig hinlegen oder sich anderweitig  behandeln lassen, weil sie gespürt haben, dass die Behandlung ihnen weiter hilft!

Sollte Ihnen selbst auch mal "auf die Beine"  geholfen werden müssen, so sind Sie und ihr Hund in meinen Händen gleichermaßen gut aufgehoben. 

Ich wünsche Ihnen und mir viele interessante Begegnungen und erfolgreiche Behandlungen. Damit Ihr Vierbeiner schon bald wieder besser im Alltag zurecht kommt, weniger oder keine Schmerzen mehr hat, seinem Sport oder seiner Arbeit wieder (besser) nachkommen kann oder seine allgemeine Leistungsfähigkeit oder sein Wohlbefinden verbessert wird. 

Wenn Sie mich bezüglich eines Termines kontaktieren möchten, sehr gerne per Mail. Eine Mail gewährleistet, dass die Menschen oder Hunde, die sich gerade in Behandlung befinden, meine volle Aufmerkamkeit haben. Sie werden es sicher auch einmal zu schätzen wissen!

Es freut sich auf Sie und Ihre(n) Hund(e)

Sabine Christmann-Runkel